Berner Oberland

Bergwandern und Klettertouren im Berner Oberland

Das Berner Oberland und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettertouren. So interessante Wander – und Klettergebiete wie das Dreigestirn Eiger und Engstligenalp – Ammertenspitze lassen sich hier finden. Für viele Berg – und Wanderfreunde die Wanderung herab vom Eigergletscher bis ins Eigertal ein besonders attraktives Ziel. Der Eigergletscher befindet sich im der Region Grindelwald und die Jungfraubahn bringt die Wanderer bis hinauf zur Station Eigergletscher. Diese befindet sich in einer Höhe von 2.320 Meter.

Beim Verlassen der Jungfraubahn kann eine wundervolle Aussicht auf das Jungfraumassiv und den gewaltigen Eigergletscher genossen werden. Mit diesen imposanten Eindrücken kann der Weg hinab ins Tal beginnen. Die Strecke beträgt etwa drei Kilometer und es sollte immer eine Zeit von mindestens 2, 5 Stunden eingeplant werden. Ausgeschildert ist dieser Weg mit Hinweisschildern, auf denen „Eiger Trail“ steht. Diese führen erst einmal in Richtung Norden, bis an eine gewaltige Steilwand. Hier befinden sich fast immer Bergsteiger, die in der Felswand beobachtet werden können. Der Weg führt weiter über Wiesenvoller blühender Alpenblumen und etwas unwegsame Stein – und Geröllhalden immer bergab bis hin nach Alpiglen.

Dieser Weg ist sehr gut gesichert und kann auch sehr gut von Anfängern und größeren Kindern begangen werden. Außer dem richtigen Schuhwerk ist auch keine besondere Wanderausrüstung notwendig. Eine Tour von Adelboden bis hin zur Engstligenalp – Ammertenspitze bietet sich vor allem für kleinere Gruppen und Familien an. Wanderer die keine steilen Aufstiege mögen, haben bei dieser Tour die Möglichkeit diese im Tal der Engstligenalp zu beenden. Der Aufstieg bis hinauf auf die Ammertenspitze erfordert doch schon einige Erfahrungen.

In Adelboden angekommen, bringt die Kabinenbahn die Wanderer hoch zum Talboden der Engstligenalp in eine Höhe von 1.964 Meter. Dieser Talboden ist besonders schön, denn es befinden sich hier noch einige Alpenwirtschaften, denen gern ein Besuch abgestattet werden kann. Besonders schön anzusehen sind die zahlreichen kleinen Bäche, die selbst im Hochsommer noch genügend Wasser haben. Auf dem Weg zur Ammertenspitze, der etwa zehn Kilometer lang ist und für den sechs Stunden eingerechnet werden sollten, begegnen die Wanderer selbst im Sommer immer wieder Schneefeldern, die an den letzten Winter erinnern. Am Ende dieses Talbodens geht es dann bereits etwas steiler bergan und die Ammertenspitze wird schon sichtbar.

Da jetzt auch die Schneefelder immer größer werden, sollte auf dieser Wanderung auf keinen Fall die Sonnenbrille vergessen werden. Der Weg führt weiter über einen serpentinenartige Straße auf der es immer wieder Abschnitte gibt, auf denen mit Geröll und Steinen gerechnet werden muss, bis hoch zur Ammertenspitze. Vom Gipfel bietet sich ein umwerfender Blick auf die umliegenden Berggipfel und die Engstligenalp.